Traumfest-Hochzeit
Hochzeit von A bis Z

Themenbereich V informiert über Verlobung, Versprechen, Versicherungen, Versorgungsausgleichs, Verwandtschaftsgrad, Videofilm

Verlobung

Was bedeutet eigentlich das Wort verloben? Die Verlobung stellt ein gegenseitiges ernsthaftes Versprechen von Mann und Frau dar, miteinander die Ehe einzugehen. Die Verlobung kann als Vertragsverhältnis Familien rechtlicher Art bezeichnet werden.

Wird eine Verlobung von einem der Verlobten grundlos gelöst, ist er/sie gegenüber dem anderen schadenersatzpflichtig. Gründe, aus denen eine Verlobung einseitig aufgelöst werden kann, sind z.B.:

  • Untreue des anderen Partners
  • gravierendes Fehlverhalten (Misshandlung, Beleidigung)
  • masslose Eifersucht
  • unheilbare Krankheiten
  • grundlose Verzögerung der Eheschliessung
  • schwere Streitigkeiten mit den zukünftigen Schwiegereltern

Abnehmende Zuneigung oder die Zuneigung zu einem anderen Menschen stellen daher regelmässig keine wichtigen Gründe dar, eine Verlobung zu beenden, und haben daher Schadenersatzansprüche zur Folge.

Der Schadenersatzpflichtige hat den Schaden wieder gutzumachen, den die Beendigung des Verlobungsverhältnisses für die von ihm geschädigte Personen (Verlobter, dessen Eltern oder andere Personen, die an Stelle der Eltern gehandelt haben) zur Folge haben.

Versicherungen

Hinweis: Alle Angaben wurden nach bestem Wissen zusammengestellt, sind aber ohne Gewähr!

Versichert zu sein, beruhigt. Überversichert zu sein, kostet unnötig Geld. Gegen fast jede Widrigkeit kann man sich versichern lassen. Die Deutschen stehen mit ihrer Absicherung an der Spitze.

Mit der Heirat beginnt für beide Ehepartner ein neuer Lebensabschnitt. Hier ist ein guter Zeitpunkt um zu überprüfen, welche Versicherungen bei beiden Partnern bereits bestehen. In Ruhe sollte gemeinsam bedacht werden, welche Versicherungen man wirklich braucht. Bei vielen Versicherungen reicht für Ehepaare ein Vertrag aus, z.B. die Haftpflichtversicherung, diese schliesst später sogar noch die Kinder mit ein. Manchmal können die Konditionen bestehender Versicherungen zum Vorteil der Versicherungsnehmer geändert werden. Neue Versicherungen haben manchmal ihr Konditionspaket geschmälert, z.B. die Hausratsversicherung: ältere Hausratsversicherungen schliessen noch auf dem Grundstück stehende Fahrräder gegen Diebstahl mit ein.

Tipp: Die billigste Versicherung ist nicht unbedingt die Billigste. Spätestens im Schadensfall stösst man oft auf unfreiwillige Mehrkosten, z.B. Telefon- und Anreisekosten, wenn der Versicherungsagent weiter weg wohnt. Vorteile bietet ein ortsansässiger Versicherungsagent. Dieser leitet entstandene Ansprüche nach einer Schaden- Aufnahme sofort an die Hauptstelle weiter.

Nicht unerhebliche Geldeinsparungen kann man durch einen Abschluss eines sogenannten Versicherungs- Paketes erreichen. In diesem Versicherungspaket sind alle erforderlichen persönlichen Versicherungen enthalten. Nicht selten gewährt die Versicherung dann einen Rabatt von ca. 15%. Hierdurch wird ein Sammelsurium von Versicherungen vermieden. Jede Versicherung ist gerne bereit, entstandenes Sammelsurium zu kündigen, und den neuen Bestand vorzubereiten. Einige Unterschriften genügen dann zur perfekten und übersichtlichen Absicherung.

Genaue Erläuterungen und Tips finden sie unter Versicherungen.

Regelungen zum Versorgungsausgleich

Bei der gesetzlichen Regelung des Versorgungsausgleichs werden bei einer Scheidung die Rentenanwartschaften der Ehepartner, die während der Ehe erworben wurden, gegeneinander aufgerechnet und die Summe der Anwartschaften hälftig geteilt. Dies bedeutet in der Regel, dass ein Partner im Rentenalter dem anderen einen Teil seiner Rente überlassen muss.

Durch einen Ehevertrag lässt sich die gesetzliche Regelung abändern. Vereinbarungen über den Versorgungsausgleich bedürfen der Genehmigung des Familiengerichts. Das Familiengericht prüft die Vereinbarungen, damit ein angemessener Ausgleich unter den Ehepartnern bezüglich folgender Punkte im Alter gewährleistet ist:

  • im Hinblick auf gleichzeitig getroffene Unterhaltsregelungen
  • in Bezug auf mögliche Vermögensauseinandersetzung im Falle der Scheidung
  • im Hinblick auf die Sicherung des Berechtigten für den Fall der Erwerbsunfähigkeit

Der Rechtsanwalt ist in der Lage mit den Ehepartnern zu klären, welche Regelungen diesbezüglich im Interesse beider Ehepartner vereinbart werden sollten.

Verwandtschaftsgrad

Hier gibt es einen Grundsatz: Voll- und Halbgeschwister können nicht heiraten. Möchte jemand einen Schwager bzw. eine Schwägerin zum Bund des Lebens wählen, muss zuvor das bestehende Eheverbot vom Vormundschaftsgericht aufgehoben werden. Weiterhin setzt die Heirat eines Adoptivkindes voraus, dass die Adoption zuvor für null und nichtig erklärt wird.

Videofilm

Eine Digital- Videokamera ist das ideale Instrument für einen bleibenden Rückblick auf das gewesene rauschende Hochzeitsfest. In jedem Verwandtschafts und Freundeskreis findet sich eigentlich immer eine Person, die den verantwortungsvollen Job des Kameramannes gern übernimmt. Dieser sollte aber auch in der Lage sein, den Film im Nachhinein zu bearbeiten, d.h. Filmszenen entsprechend nachzuarbeiten, Vor- und Nachspann textlich einzuarbeiten usw. Steht dem Paar so ein Kameramann nicht zur Verfügung, hat es die Möglichkeit einen