Traumfest-Hochzeit
Hochzeit von A bis Z

Themenbereich T informiert über Tanzschule, Täschchen, Taufbescheinigung, Terminorganisation, Tischaufstellung, Tischkarten, Tischschmuck, Trachtenhochzeit, Traugesprächen, Traulizenz, Trauringe, Trauspruch, Trauung, Trauungsort, Trauzeugen

Tanzen

Viele Paare hatte in ihrer Jugend schon einmal eine Tanzschule besucht. Mit ein wenig Übung beherrschen sie dann schnell wieder die üblichen Standardtänze. Für alle Paare sollte es darum eine Selbstverständlichkeit sein, vor ihrer Hochzeit den Besuch einer Tanzschule zu überlegen. Der Grundkurs dauert in der Regel drei Monate und kostet pro Nase je nach Region ca. 110 bis 150 €. Neben dem Tanzen werden in Tanzschulen unter anderem z.B. auch Benimm- Regeln vermittelt, bzw. aufgefrischt. Wenn Braut und Bräutigam tanzen können, ist für beide gerade ihre Hochzeit doppelt so schön.

Täschchen

Ein Brautkleid besitzt keine Taschen. Um die nötigsten Schminkutensilien, Taschentücher und den Wohnungsschlüssel unterzubringen, braucht die Braut ein Täschchen oder eine Pompadour (beutelartige Tasche, benannt nach der Mätresse Pompadour Ludwig XIV.).

Taufbescheinigung

Dieses Dokument wird vom Pfarramt des Ortes der Taufe ausgestellt. In der Regel ist es auch im Familienstammbuch der Eltern enthalten.

Terminorganisation

Termine zu organisieren liegt in der Verantwortung des Hochzeitsmanagers. Um die Aufgaben zu verteilen, können aber auch die Eltern diese wirklich verantwortungsvolle Tätigkeit übernehmen. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Braut vergeblich auf ihren Friseur wartet, die Hochzeitstorte einen Tag zu früh oder spät geliefert wurde (bei eintägigen oder zweitägigen Hochzeiten), oder ein Büfett für siebzehn Hochzeitsgäste anstatt für siebzig Hochzeitsgäste geliefert wurde. Kann man sich gegen so hoch peinlichen Fehltermine- oder Lieferungen überhaupt absichern? Leider nicht! Aber zu 99,9%! Wir verraten ihnen nun wie. Als erstes benötigen Sie eine Liste der Termine, die organisiert werden müssen:

Termit mit:

Termin gemacht

schriftlich bestätigt

einen Tag vorher nochmals bestätigt

Partyservice

 

 

 

Lokalität

 

 

 

Florist

 

 

 

Friseur

 

 

 

Konditor

 

 

 

Haus- Wohnungshüter

 

 

 

Fotograf/Kameramann

 

 

 

Hochzeitslader

 

 

 

Hochzeitsfahrzeug

 

 

 

Künstleragentur

 

 

 

Musiker/DJ

 

 

 

Zimmer für die Gäste

 

 

 

Hotelzimmer für die Hochzeitsnacht

 

 

 

Helfer für die Feier zu Haus

 

 

 

Diese Termine können sie entweder telefonisch oder persönlich abmachen. Zur Absicherung beider Seiten bitten sie abschliessend um eine schriftliche Bestätigung der Termine und Mengen. Bitte diese Liste genau managen! Eigentlich könnten sie sich nach Erhalt dieser schriftlichen Bestätigungen in Ruhe auf die bevorstehende Hochzeit konzentrieren. Aber gerade zu diesem Zeitpunkt beginnen immer wieder die gleichen Kommunikationsfehler zu entstehen. Der Partyservice Koch ruft seinem Lehrjungen oder Unterkoch zu: "Mach mal Kartoffeln für 17 Personen!", las aber 70 Personen. Oder der Lehrjunge oder Unterkoch versteht 70 Personen und denkt 17 Personen. Wegen dieser manchmal ganz normalen menschlichen Fehlreaktion rufen sie bitte einen Tag vor jedem Termin nochmals an und lassen sich die Personenzahl und die Mengen telefonisch bestätigen. Jetzt sollte eigentlich alles wie am Schnürchen klappen.

Und falls nicht, lassen sie alle ihre Gäste mit dem Taxi zu einem guten Hotel bringen, lassen diese dort bestens kulinarisch versorgen und quartieren diese dort dann später auch noch ein. Die Rechnung schicken sie dann dem, der geschlafen hatte.

Tischaufstellung

Die Art und Aufstellung der Tische für den Hochzeitsschmaus steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Sitzordnung. Je nach der Grösse der Hochzeitsgesellschaft bieten sich verschiedene Möglichkeiten der Aufstellung von Tischen an.

  • Für die kleine Gesellschaft: eine ovale oder grosse runde Tafel.
  • Für kleinere bis mittlere Gesellschaften: eine lange Tafel.
  • Für mittelgrosse Gesellschaften: eine T-förmige Tafel.
  • Für grosse Gesellschaften: eine U-förmige Tafel.
  • Für die sehr grosse Gesellschaft: mehrere parallel zu einander stehende lange Tafeln.

Tischkarten

Welchen Gesamtrahmen sie für ihre Hochzeit auch festgelegt haben, Tischkarten sind neben den Menükarten ein Muss. Neben dem gestalterischen Element auf der Hochzeitstafel helfen Tischkarten den Gästen ihren zugewiesenen Platz zu finden. Weiterhin sorgen sie dafür, dass die richtigen Personen nebeneinander sitzen.

Tischkarten gibt es schon vorgedruckt in Schreibwarengeschäften. Auf ihnen sind dann die Namen der Gäste einzutragen. Bei sehr vielen Gästen ist das aber sehr mühevoll. Die Handschrift sollte natürlich auch noch, dem Anlass entsprechend, sauber aussehen. In den Zeiten digitaler Telekommunikation und von PCs hat sich auch im diesem Bereich die Chance der Vereinfachung eröffnet. Mit der entsprechenden Software sind diese Karten schnell fertiggestellt. Menüfolgen und Namen sind mit besonders hübschen Schriften schnell kopiert bzw. geschrieben. Tipp: Auf der Vorderseite der Tischkarten lassen sich mit Hilfe des PCs nette Motive neben den Gästenamen anordnen.

Tischschmuck

Viele Brautpaare lehnen allen konventionellen Tischschmuck ab. Sie haben eigene Vorstellungen und Ideen und möchten diese verständlicher Weise auch hierbei mit einbringen. Ihrer Phantasie könnten sie eigentlich freien Lauf gewähren lassen, wenn praktische Gesichtspunkte nicht zur Berücksichtigung kämen. Der Jahreszeit entsprechend könnten beispielsweise Blütenköpfe, Zweige, Efeublätter, Zapfen oder bunte Bänder lose auf den Tischen gelegt werden. Sobald aber die Gäste am Tisch sitzen, gerät alles schnell durcheinander. Weiterhin sollte sich das Paar Gedanken über die wirklich dekorative Wasserschale mit schwimmenden Kerzen oder schönen Blüten machen. So wunderbar diese auch aussehen mag, über kurz oder lang sorgt sie für eine Überschwemmung. Bevor wir ihnen gleich den perfekten Tischschmuck erläutern, noch eine Warnung: Bitte keine zu voluminösen Arrangements! Denn, der Tischschmuck ist wirklich nicht die Hauptsache auf der Hochzeitstafel. Er ist lediglich Dekoration!

Besonders gut eignen sich dekorative Kleinigkeiten, die weder leicht verrutschen noch umfallen. Diese Tischdekoration besprechen sie bitte mit ihrem Floristen ab, der auch für den Brautstrauss verantwortlich zeichnet. Darin enthaltene Elemente wie Blumen und Blätter sollten in den Tischschmuck übertragen werden. Ihr Florist interessiert zur Bemessung der Dekoration die Form und Grösse der Festtafel. Für die runde oder ovale Tischform sollte er der Tischdekoration eine runde bzw. eine ovale Form geben. Bei einer langen Festtafel sollte ihr Florist mehrere schmale, niedrige Tischdekorationen entlang der Mittellinie vorsehen. Tips: Wählen sie anstelle Gebinde lieber Gestecke. Durch diese Möglichkeit der Wasseraufnahme bleiben die Blumen länger frisch. Gestecke ermöglichen ausserdem die Integration von dekorativen Kerzen.

Trachtenhochzeit

Die Trachtenhochzeit ist vor allem in ländlichen Gegenden ein alternativer Stil zum weissen Brautkleid. Der Bräutigam passt sich dem Stil des edlen Brautkleides im Landhausstil seiner Braut an. Und allen übrigen Hochzeitsgästen bleibt nichts anderes übrig, als sich der Garderobe der Braut anzupassen.

Traugespräch

Ein Traugespräch dient dazu, Einzelheiten der Trauung festzulegen. Die Trauung ist ein Bestandteil der kirchlichen Veranstaltung. Diese verläuft zwar nach festgelegten Vorschriften, jedoch wird dem Brautpaar gestattet, ihre eigenen Vorstellungen in die Zeremonie mit einzubringen. Das Hauptthema ist die musikalische Prägung des Gottesdienstes. Weitere Themen in Traugesprächen sind: Die Wahl des Taufspruches, die floristische Ausstattung der Kirche im Altarbereich, eine vielleicht erforderliche Generalprobe mit den wichtigsten Personen des Hochzeitszuges wie die Eltern des Paares, Trauzeugen, Brautjungfern, der Hochzeitsmanager und die Blumenkinder.

Traulizenz

Ist beabsichtigt in einer anderen Kirchengemeinde zu heiraten, ist die Erlaubnis (Traulizenz oder Entlassschein) des Gemeindepfarrers erforderlich, damit der auswärtige Geistliche die Trauung vollziehen darf.

Trauringe

Was Sie schon immer über Trauringe wissen wollten:

”Die Kraft der Liebe” Entstehungsgeschichte eines Brauches - Vom einfachen Ring aus Eisen zum Diamantsolitär

1. Jh. n. Chr.: - Noch zu dieser Zeit wurde der Verlobungsring aus Eisen gefertigt. Er sollte ein Versprechen sein, dass Liebe und Treue von Ewigkeit sind, so wie ein Ring kein Anfang und kein Ende hat. Auch unter den Römern galt er als Symbol des Lebenszyklus und der Ewigkeit.

2. Jh. n. Chr.: - Überlieferungen zufolge schmiedete man seit diesem Jahrhundert die ersten Verlobungsringe aus Gold. Seit damals ist der Ring auch bei den Christen Bestandteil der Trauungszeremonie.

15. Jh. n. Chr.: - In diesem Zeitabschnitt erfuhr der Ring als Zeichen für Ewigkeit und ehelicher Treue eine Aufwertung - von nun an wurde er mit einem oder mehreren Diamanten besetzt. Der Diamant galt als Garant für die Harmonie der Ehe.

16. Jh. n. Chr.: - Eine neue Form des Eherings wurde geboren, der Doppelring, bestehend aus zwei (oder auch drei) einzelnen Bändern, die sich an einem bestimmten Punkt auffächern liessen, geschlossen aber wie ein einziger Ring aussahen. Die symbolhafte Anspielung auf die Ehe erfährt eine Untermauerung durch das kirchliche Trauungsritual mit den Worten: ”Was Gott vereint hat, soll der Mensch nicht trennen”. In weiteren Varianten dieser Ringart fertigte man u. a. als romantisches Symbol zwei Hände, die sich beim Schliessen des Doppelrings ineinander legten.

17. Jh. n. Chr.: - Zu dieser Zeit war es oftmals Brauch, Ehering am Daumen zu tragen, sie bei der Trauung selbst jedoch an den vierten Finger zu stecken; dies geht auf katholische Hochzeitsriten zurück. Romantischen Auslegungen nach soll jedoch eine Vene des Ringfingers direkt zum Herzen führen.

18. Jh. n. Chr.: - Trauringe tragen in diesem Jahrhundert zahlreiche Versionen gekrönter Herzen. Um das Eheversprechen zu besiegeln, verband man die beiden Herzen miteinander, gekrönt von Diamanten.

19. Jh. n. Chr.: - Erstaunlicherweise wurde in diesem Jahrhundert neben den Herz- und Handsymbolen die Schlange ein beliebtes Design bei Trauringen. Zu einem Kreis gebunden, symbolisiert die Schlange Ewigkeit.

20. Jh. n. Chr.: - Trotz aller modischen Neuerungen im Schmuckdesign bleibt der Diamantsolitär Verlobungsring für die Braut das schönste Zeichen der Liebe. Darüber hinaus kommen verstärkt Materialien wie Platin bei der Ringfertigung zum Einsatz.

Möchten sie alles über Eheringe erfahren, über Materialien, Gravuren, von Charaktereigenschaften der verschiedenen Edelsteine für ihren entsprechenden Heiratsmonat usw. klicken sie bitte einfach!

Trauspruch

Vor der Trauung lädt der zuständige Pfarrer die Brautleute zu einem Gespräch unter sechs Augen ein. Ein wichtiges Thema während dieses Traugespräches ist der Trauspruch. Die meisten Pfarrer haben sehr schöne, tiefsinnige Trausprüche parat. Trotz dem müssen sie feststellen, dass Brautpaare sich oft nur schwer einig werden. Da der Pfarrer auf jenes Bibelwort seine Predigt aufbaut, sollte der Trauspruch der Braut und dem Bräutigam gleichermassen zusagen. Ideal währe es, wenn das Paar zu diesem Gespräch gleich einen ausgesuchten Trauspruch mitbringen könnte. Damit sie sich gemeinsam in aller Ruhe einen ihnen persönlich gefallenen Trauspruch aussuchen können, unterbreiten wir ihnen gern eine Anzahl Vorschläge:

Trauung

Hierzulande werden Ehen im Standesamt geschlossen. Nach der dortigen Trauung ist die Ehe rechtsgültig.

Möchte sich ein Brautpaar das Jawort vor Gott und der Kirche geben, tun sie das freiwillig. Es besteht für alle Paare, selbstverständlich auch für gleichgeschlechtliche Paare, die Möglichkeit, die Kirche aussen vor zu lassen. Aus welchem Grund auch immer. Freie Theologen gestalten gerne ihre Trauung nach ihren individuellen Vorstellungen. Kontaktadressen freier Theologen und Informationen über deren Angebote der Zeremonie- Gestaltungen finden sie hier.

Trauungsort

Heutzutage ist es möglich, sich überall auf der Welt trauen zu lassen. Am Heimatort beider, oder zumindest einer der Partner ist das am einfachsten. Die erforderlichen Papiere und Dokumente lassen sich problemlos beschaffen. Der zuständige Standesbeamte und der Pfarrer befinden sich in Reichweite für Fragen und ein Gespräch.

Hat das Brautpaar vor irgendwo in Deutschland zu heiraten, spricht eigentlich nichts dagegen. Entfernungen erschweren aber die erforderlichen Formalitäten enorm.

Möchte ein Paar sogar im Ausland heiraten, muss es sich auf langwierige Formalitäten einstellen. Aus diesem Grunde sollte sich sofort beim zuständigen Konsulat nach den Voraussetzungen und Regularien erkundigt werden.

Wem das zu kompliziert erscheint, kann sich an einen spezialisierten Reiseveranstalter für seine Auslandhochzeit wenden. Dieser übernimmt den gesamten "Papierkram" und organisiert die Hochzeitsfeier im Stil des gewünschten Landes mit allem drum und dran.

Trauzeugen

Zuerst sollte die Frage zwischen dem Brautpaar geklärt werden, ob Trauzeugen gewünscht werden oder nicht. Unbedingt erforderlich ist es nicht. Nach dem neusten Eheschliessung Rechtsgesetz vom 01.07.1998 ist die Anwesenheit von Trauzeugen bei einer standesamtlichen Trauung nicht mehr obligatorisch.

Bei Trauzeugen unterscheiden wir zwischen dem Trauzeugen der Braut und dem Trauzeugen des Bräutigams. Ob weiblichen oder männlichen Geschlechts, spielt bei der Wahl überhaupt keine Rolle. Traditionell suchen sich Braut und Bräutigam je einen Trauzeugen aus. Fast immer wählt die Braut eine Freundin, der Bräutigam einen Freund. Mehr interessantes über Trauzeugen erfahren sie hier.