Traumfest-Hochzeit
Hochzeit von A bis Z

Themenbereich M informiert über Magier, Menü, Menükarten, Minderjährigkeit, Mittagsmenü, Mitternachtsimbiss, Musik

Magier

Eine künstlerische Darbietung gibt jedem Hochzeitsfest eine eigene Note. Der Magier ist eine vieler Möglichkeiten dazu. In den Tageszeitungen bieten sich teilweise Künstler an. Findet man keine entsprechende Anzeige, ist ein Magier auch bei einschlägigen Agenturen zu bestellen. Diese Agenturen haben aber auch andere Künstler wie Pantomimen, Jongleure usw. an der Hand. Auch in der eigenen Bekanntschaft befindet sich mitunter ein unentdecktes Talent. Oder sie versuchen es unter folgender Internet-Adresse: http://www.artisio.net

Menü

Das Menü ist eine Zusammenstellung mehrerer Gänge für ein feines Essens. In der Regel sollte ein Menü aus drei Teilen, höchstens aber aus sieben Teilen bestehen. Mehr Information über Hochzeits Menüs erfahren sie anschliessend. Für ein Durchschnitts- Menü, auch für eine Hochzeitsfeier die zu Hause stattfindet, zeigen wir hier ein komplettes Gourmet Menü auf. Als Mengenmassstab haben wir dabei 10 Personen angenommen.

 

Gänge

Zutaten

Zubereitung

1. Gang - Rohkost

Fruchtiger Karottensalat

1.500 g Karotten,
Saft von 2 bis drei Zitronen,
Zucker,
5 große frische Pfirsiche oder 1 große Dose Pfirsiche,
10 grüne Salatblätter,
250 g geschlagene Sahne.

Die Karotten abwaschen, schaben und fein raspeln. Mit Zitronensaft und Zucker abschmecken und vermengen. Pfirsiche in kleine Stücke schneiden und unter mischen. Frische Pfirsiche müssen zuerst mit heissem Wasser überbrüht, dann enthäutet und entsteint werden. Nun die Salatblätter waschen, trocken tupfen und auf die Teller verteilen. Karottensalat mittig auf die Salatblätter geben. Erst vor dem Servieren wird der Karottensalat mit einem Esslöffel Sahne gekrönt.

2. Gang - Suppe

Grüne Erbsencreme mit Champagner

1.900 ccm Instand- Fleischbrühe,
1.250 g tief gefrorene Erbsen,
heller Sossenbinder,
400 ml Champagner,
500 ml Sahne,
grob gemahlener weisser Pfeffer.

Brühe aufkochen, die tief gefrorenen Erbsen hineingeben und durch ein Haarsieb streichen oder mit einem Handmixer pürieren. Den Erbsenbrei nun in die Brühe rühren, mit Sossenbinder leicht binden und aufkochen lassen. Sahne steif schlagen. Direkt vor dem Servieren den Champagner in die Suppe rühren, die Sahne unterrühren und etwas Pfeffer über die Suppe mahlen. Werden Suppenschüsseln zur Selbstbedienung auf der Festtafel verteilt, werden Sahne und Pfeffer vorher in die Suppe gegeben.

3. Gang - warme Vorspeise

Pastetchen al mare

10 Blätterteig- Pastetchen,
10 mittelgrosse Schalotten,
2 Esslöffel Butter,
200 g Champignons,
300 ml Sahne,
10 mittelgrosse Tomaten,
600 g Langusten od. Krabben,
Salz,
Pfeffer, 1 Bund Dill.

Die Pastetchen nach Anweisung im Backofen erwärmen. Schalotten fein hacken und in der Butter glasig dünsten. Champignons säubern, in dünne Scheiben schneiden, mit den Schalotten dünsten, bis alle Flüssigkeit verdunstet ist. Mit der Sahne auffüllen und etwas einkochen lassen. Tomaten mit kochendem Wasser kurz überbrühen, häuten, entkernen und dazu geben. Langusten oder Krabben unterheben und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Noch einmal kurz aufkochen lassen und den gehackten Dill einrühren. Zum Schluss die Pastetchen füllen und sofort auf vorgewärmte Teller servieren.

4. Gang - Hauptgericht

Gefüllte Lammkeule

2,5 kg Lammkeule,
Salz,
Pfeffer.
Für die Füllung:
2 Scheiben Weissbrot,
1 Tasse trockener Weisswein,
1 Zwiebel,
3 Knoblauchzehen,
1 Teelöffel Majoran,
1 Bund Petersilie,
400 g gehacktes Lammfleisch,
100 g Leberpastete,
4 Esslöffel Öl,
Salz,
Pfeffer.

Die Knochen vom Fleisch aus der Keule entfernen lassen und das Fett abschneiden. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen.
Für die Füllung: Zwiebel und Knoblauch hacken, Petersilie mit einem Wiegemesser fein schneiden. Weissbrot in Wein einweichen, Leberpastete klein würfeln. Alle Zutaten mit dem gehackten Lammfleisch vermischen, 3 Esslöffel Öl dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen und gut durchkneten.
Füllung auf der Keulen- Innenseite verteilen, Fleisch aufrollen und mit einem Baumwollfaden zusammen binden. Keule mit restlichem Öl bepinseln, dann im vorgeheizten Backofen auf den Rost über die Fettpfanne legen und bei ca. 200 °C etwa 2 Stunden braten.
Passende Beilage: grüne oder weisse Bohnen und gebackene Petersilien- Kartoffeln.

5. Gang - Dessert

Beschwipstes Eis

2 kg Vanilleeiscreme,
1/8 l Punsch,
250 g Rosinen,
100 g gehackte Mandeln,
200 g Tafelschokolade, je nach Geschmack Vollmilch od. Zartbitter,
1/4 l Sahne.

Die Rosinen etwa 24 Stunden im Punsch ziehen lassen. Schokolade fein hacken. Eis aus dem Gefrierfach in kleine Stücke schneiden, diese mit dem Rosinen- Punsch, den Mandeln und der Schokolade zu einer cremigen Masse verrühren. Nun in eine Kranzform füllen und 2 bis 3 Stunden in den Gefrierschrank stellen. Sahne steif schlagen. Das Eis aus der Form auf eine Platte stürzen. Die Sahne in die Mitte des Eisrings geben und sofort servieren.


Eins steht auf jeden Fall fest: sie möchten ihre Gäste im Rahmen ihrer Möglichkeiten kulinarisch verwöhnen!

Es hat sich gezeigt, dass auf Grund des normalen Tagesablaufes, die meisten Trauungen Vormittags stattfinden. Folglich verlaufen die Feste darauf nachmittags. Darum werden sich die meisten Brautpaare für ein Mittags- Menü entscheiden. Das Essen sollte einige Wochen vor dem Fest mit dem Restaurant- Koch oder dem Caterer (Party- Service) genau abgesprochen werden. Dann hat man noch ausreichend Gelegenheit die Zusammenstellung des Menüs noch einmal zu überdenken. Restaurant- Koch oder der Caterer benennen in der Regel eigene Vorschläge passender Kombination von Gängen.

Zur Information an den Nichtfachmann: In der Reihenfolge der Gänge bestehen zwei allgemein übliche Regeln: kalte vor warme Speisen, Fisch vor Fleisch. Es ist üblich ein Menü aus wenigsten drei Teilen zusammen zu stellen: Vorn an kommt die Vorspeise, anschliessend folgt das Hauptgericht, ein Dessert schliesst das Menü. Das Hauptgericht besteht entweder aus Fisch oder aus Fleisch.

Wer seinen Gästen mehr bieten möchte, der kann dieses Grundmenü durch weitere Gänge aufstocken - sieben Gänge gelten jedoch als die oberste Grenze! Die klassische Reihenfolge sieht folgender Massen aus:

  • Kalte Vorspeise
  • Suppe
  • Zwischengericht
  • Sorbett
  • Hauptgang
  • Käse
  • Dessert/Obst
  • Kaffee

Tipp: Ob Fisch oder Fleisch oder keines der beiden, das richtet sich allein nach dem Geschmack des Brautpaares. Die Zeiten, in denen Vegetarier beim Bestellen schief angeschaut wurden, sind glücklicherweise längst vorbei. Wenn Sie also sicher gehen wollen, dass jeder ihrer Gäste seine Gaumenfreude hat, sollte es eine Alternative zum Fleischgericht im Hauptgang geben. Oder die Möglichkeit, a la carte zu bestellen.

Menükarten

Menükarten sind neben den Tischkarten ein weiteres gestalterisches Element auf der Hochzeitstafel. Sie sind zu Hause ebenso wie in einer Lokalität ein Muss. Letztlich informieren Menükarten die Hochzeitsgäste schon einmal über die Speisefolge.

Menükarten gibt es schon vorgedruckt in Schreibwarengeschäften. In ihnen sind dann die Namen der Gäste, bzw. die Menüfolge einzutragen. Bei sehr vielen Gästen ist das aber sehr mühevoll. Die Handschrift sollte natürlich auch noch, dem Anlass entsprechend, sauber aussehen. In den Zeiten digitaler Telekommunikation und PCs hat sich auch im diesem Bereich die Chance der Vereinfachung eröffnet. Mit der entsprechenden Software sind diese Karten schnell fertiggestellt. Menüfolgen und Namen sind mit besonders hübschen Schriften schnell kopiert bzw. geschrieben.

Minderjährigkeit

Wer in Deutschland jünger ist wie 18 Jahre, und damit noch minderjährig, braucht zum Heiraten generell die Einwilligung der gesetzlichen Vertreter. Einer des Paares muss auf jeden Fall das 18. Lebensjahr erreicht haben.

Mittagsmenü

Auf das Mittagsmenü freuen sich alle Hochzeitsgäste ganz besonders. Viele der Gäste sind angereist aus nah und fern. Ihr Frühstück ist schon eine geraume Zeit her und sie sind hungrig. Es findet unmittelbar nach der Trauung statt. Allerdings müssen sich die Gäste noch ein wenig gedulden, denn das Brautpaar hat zuvor noch seinen Phototermin wahrzunehmen. Nach dem Sektempfang und der Platzzuweisung ist es dann endlich so weit. Ein Mittagsmenü könnte in Bezug auf die Speise-/ Getränkefolge folgendermassen aussehen:

  • vorab wird ein Aperitif gereicht
  • kalte Vorspeise - z.B. Rohkost- Salat
  • warme Vorspeise - Fisch
  • Hochzeitssuppe
  • Hauptgang Fisch
  • Sorbett
  • Hauptgang Fleisch
  • Vegetarisches Gericht
  • Dessert
  • Käse
  • Espresso
  • Getränke nach Wahl

Das aufgelistete Mittagsmenü ist ausgesprochen reichhaltig und entspricht nicht der Regel. Ein 5 Gänge- Menü wäre völlig ausreichend. Über Geschmack lässt sich allerdings streiten.

Mitternachtsimbiss

Abends braucht das Essen nicht ganz so üppig ausfallen, wenn die Hochzeitsgäste schon zu Mittag gegessen haben und am Nachmittag an der Kaffeetafel von den herrlichen Hochzeitstorten probiert hatten. Zu empfehlen ist ein kalt / warmes Büfett, an dem sich jeder nach Lust und Laune selbst bedienen kann. Viele Paare wählen zur Mitternachtsstunde Kaffe und Kuchen bzw. belegte Brötchen oder Schnittchen. Auch dazu gibt es keine Einwände.

Musik

Hochzeitsfeste bieten einen unvergleichlichen Rahmen für ein buntes Programm. Das erste, woran Sie dabei denken sollten, ist die Musik. Damit schneiden wir ein ganz sensibles Thema an. Denn: mit der Musik steht oder fällt jedes Fest. Was wäre eine Hochzeit ohne Tanz? Stellt sich nur die Frage, wer bei Ihnen die guten Töne zum Tanz macht: Eine Live- Band oder ein Disc Jockey

Eine Band trägt ganz wesentlich zur Atmosphäre der Feier bei. Es macht einen großen Unterschied, wenn die Musik auch optisch präsent ist. Ob klassisch, rockig, poppig oder jazzig - natürlich ist die Wahl der musikalischen Untermalung Geschmacksache. Eine gute Party-Band kann sich darauf aber einstellen. Sie sollte sich aber am Geschmack und an den Generationen der geladenen Gäste orientieren und darüber hinaus zur Örtlichkeit des Festes. Eine Schlagerband im Schloss? Wie gesagt: Geschmäcker sind verschieden.

Freilich kann auch ein Disc Jockey für den guten Ton sorgen. Er hat gegenüber der kompletten Band den Vorteil, preiswerter zu sein. Das ist leider auch der einzige Vorteil.

Für wen sie sich auch entscheiden werden: Band oder DJ müssen wissen, ob sie nur zum Tanz aufspielen sollen oder auch während des Essens, welches Stück zum Eröffnungswalzer gespielt wird und wie viele Tanzpausen oder sogar auch Musikpausen gewünscht werden.