Traumfest-Hochzeit
Hochzeit von A bis Z

Themenbereich G informiert über Gästebeiträge, Gästeliste, Gästetransport, Gästeunterkunft, Geburtsurkunde, Generalprobe, Geschenke, Geschenkübergabe, Gottesdienst, Gourmet- Menü , Gütergemeinschaft, Güterstand , Gütertrennung

Gästebeiträge zur Hochzeit

Für den persönlichen Charakter einer Hochzeit beteiligen sich einige Gäste aktiv mit. In jedem Bekanntenkreis gibt es frohe Naturen, die für kleine Vorträge, Spiele und dergleichen gerne zu haben sind. Allerdings sollten einzelne Vorträge nicht viel länger als fünf Minuten beanspruchen. In der Kürze liegt bekanntlich die Würze. Ideen sind unter folgenden Links zu finden: Geschenkübergabe und Spiele.

Gästeliste

Am liebsten möchte man natürlich alle Freunde, Bekannten, Vereinsmitglieder, Arbeitskollegen und Verwandte einladen! Da das leider nicht geht, wird es Zeit, sich über die Auswahl der Gäste Gedanken zu machen. Dazu sollten mehrere Gesichtspunkte in Augenschein genommen werden. Welche Gesichtspunkte wir durchdacht haben, erfahren sie hier.

Gästetransport

Viele ihrer Gäste kommen von weit her angereist. Sicherlich haben sie auch so manches Gepäckstück bei sich. Dazu kommt unter Umständen, dass sie sich in ihrem Ort nicht auskennen. Eine Erleichterung wäre es für sie, wenn ein Fahrdienst sie und ihr Gepäck abholen und zu ihrer Unterkunft bringen könnte. Dazu müssen diese Gäste vorher benachrichtigt werden. Das könnte auf einem Beizettel zu ihrer Einladung vermerkt werden. Für ihren Heimweg käme das auch in Betracht. Ein guter Bekannter könnte diesen Fahrdienst gegen ein Entgelt übernehmen.

Gästeunterkunft

Einen grossen Dienst könnten sie ihren auswärtigen Gästen erweisen. Bei sich zu Hause, bei den Eltern, Bekannten oder Nachbarn ist oft ein Gästezimmer frei, in welchem Gäste für eine Nacht untergebracht werden können. Sind Unterkünfte nicht in ausreichender Anzahl vorhanden, können Unterkunftskosten auch bei Pensionen erfragt werden. Diese Kosten kann das Brautpaar angesichts der gesamten Hochzeitskosten getrost übernehmen.

Geburtsurkunde

Bringt einer der Heiratswilligen ein Kind mit in die zukünftige Ehe, ist dem Standesbeamten eine Geburtsurkunde dieses Kindes vorzulegen.

Generalprobe

Heiraten ist keine alltägliche Angelegenheit. Nicht selten gibt es bei der kirchlichen Trauung ein grosses Durcheinander. Niemand kennt seinen Platz im Hochzeitszug, kaum jemand weiss um seine Aufgaben. Eine Woche vor der Trauung sollte mit dem Pfarrer eine Generalprobe vor Ort vereinbart werden, damit am Tage X dann alles perfekt abläuft. Hierbei brauchen nur die wichtigsten Personen als Anleitende dabei zu sein. Das wären das Brautpaar, jeweils ein Elternteil, der Hochzeitsmanager, die Brautjungfern, mindestens ein Trauzeuge und die Blumenkinder. Dieser dürfen während der Generalprobe ein bisschen das Blumenstreuen üben. Nicht alle Blumen auf einem Mal auskippen, sondern nur so viele, wie in ein Händchen hinein passen!

Geschenke

Jeder Hochzeitsgast möchte dem Hochzeitspaar ein Geschenk zum Tag seines Lebens zukommen lassen. Zu einem Hochzeitsgeschenk kann sich der Gast entweder an dem Hochzeitstisch oder an der Händlerliste beteiligen. Um sich von anderen Gästen in Bezug auf ein Geschenk hervorzuheben, könnte er aber auch etwas Besonderes schenken. Z.B. ein Geldgeschenk in kreativer Verpackung. So etwas kommt immer besonders gut an, zumal es sich von den Geschenken der anderen Gäste abhebt. Einige Beispiele finden Sie unter Geschenkübergabe.

Geschenkübergaben

Eine Geschenkübergabe kann individuell erfolgen. Mit ein bisschen Phantasie hebt sie sich von der Geschenkübergabe anderer Hochzeitsgäste besonders ab. Nichts ist langweiliger, als dem Hochzeitspaar einen Umschlag mit Geld oder ein hübsch verpacktes Päckchen zu übergeben. Wie man sich von diesen Gästen hervorhebt, und diese ein bisschen neidisch machen kann, erfahren sie hier.

Gottesdienst

Der Gottesdienst ist die Veranstaltung um die kirchliche Trauung. Die Trauung wird darin der Höhepunkt werden. Die musikalische Prägung des Gottesdienstes wird das Brautpaar mit dem Pfarrer beim Traugespräch klären. Eine interessante Variante zum traditionellen Kirchengesang wäre z.B. die musikalische Begleitung durch einen Chor, einer Band oder eines Organisten. Viele Pfarrer haben geeignete Organisten oder Sänger an der Hand. Das Paar kann sich auch selber um Künstler bemühen. Tipp: Erfolgreich ist die Nachfrage bei einer Musikhochschule. Auch die Wahl der Lieder kann nach dem Geschmack des Brautpaares erfolgen.

Gourmet- Menü

Der Höhepunkt des Festes ist das Festessen. Damit möchte das Brautpaar seine Hochzeitsgäste natürlich durch Gaumenfreuden verwöhnen. Das Menü ist eine Zusammenstellung mehrerer Gänge. In der Regel sollte ein Menü aus drei Teilen, höchstens aber aus sieben Teilen bestehen. Mehr Information über Hochzeits- Menüs erfahren sie hier. Ein komplettes Hochzeitsmenü mit Aufstellung aller erforderlichen Zutaten und der Zubereitung für das Fest zu Hause finden sie hier.

Gütergemeinschaft

Bei dieser Form des Güterstandes wird das gesamte Vermögen der Ehepartner (auch das bei der Hochzeit bereits vorhandene) gemeinschaftliches Eigentum. Über dieses Eigentum können dann die Ehegatten nur gemeinsam verfügen. Da bei Gütergemeinschaft die Ehepartner für alle ihre Verbindlichkeiten auch gemeinsam haften, ist es nur in speziellen Fällen ratsam, diesen Güterstand zu vereinbaren. Alles was Ehepaare über Eheverträge wissen sollten, erfahren sie hier.

Güterstand

Hat ein Paar keinen Ehevertrag abgeschlossen, gilt automatisch der gesetzliche Status. Das ist der Gesetzliche Güterstand: Ohne Ehevertrag leben die Ehepartner in dem Güterstand der Zugewinngemeinschaft, dies bedeutet:

  • kein Ehepartner haftet für Schulden des anderen
  • die Vermögen von Mann und Frau sind und bleiben getrennt
  • gemeinsame Haftung besteht nur für gemeinsam aufgenommene Schulden oder gegenseitige Bürgschaften.
  • Jeder der Ehepartner kann über sein Vermögen ohne Zustimmung des Anderen verfügen, solange er nicht ohne Zustimmung des anderen Haushaltsgegenstände oder sein ganzes Vermögen veräussert.

Im Falle der Scheidung wird durch einen Vergleich des Anfangs- und Endvermögens für jeden Ehepartner ermittelt, welcher den höheren Vermögensüberschuss während der Ehe erwirtschaftet hat. Die Hälfte dieses sogenannten Zugewinns muss er seinem Ehepartner auszahlen (Zugewinnausgleich).

Zur Bedrohung der Existenz eines Ehegatten kann der Zugewinnausgleich führen, wenn das erwirtschaftete Vermögen eines Ehepartners in einem Unternehmen besteht, das durch die Scheidung liquidiert werden müsste.

Alles was Ehepaare noch über Eheverträge wissen sollten, finden sie hier.

Gütertrennung

Diese wird durch einen notariellen Ehevertrag vereinbart. Ergebnis der Gütertrennung ist, dass es keinen Vermögensausgleich zwischen den Ehepartnern gibt. Während der Ehe unterliegen die Ehegatten keiner Verfügungsbeschränkung.

In folgenden Fällen kann eine Gütertrennung sinnvoll sein:

  • bei Eheschliessung begüterter Partner
  • zum Schutz eines Unternehmens im Fall der Ehescheidung
  • bei erneuter Heirat von Ehepartnern im höheren Alter

Die vertragliche Festlegung der Gütertrennung sollte sorgfältig überlegt werden. Ein solcher Vertrag kann nicht zuletzt auch erbrechtliche Folgen haben. In Betracht zu ziehen ist eine sachgerechte Abänderung des gesetzlichen Güterstandes statt der reinen Gütertrennung, da sie den Interessen beider Ehepartner in vielen Fällen besser gerecht wird. In diesen Fällen beraten Sie sich mit Ihrem Rechtsanwalt.

Alles was Ehepaare über Eheverträge wissen sollten, erfahren sie hier.

Hinweis: Alle Angaben wurden nach bestem Wissen zusammengestellt, sind aber ohne Gewähr!