Das Hochzeits-ABC
Hochzeit von A bis Z

Themenbereich B informiert über den Berufsnachweis, Blumen, Blumenkinder, Bolero, Brautausstattung, Brautexamen, Brautführer, Brautjungfer, Brautkleid, Brautmoden, Brautstrauss, Brautwalzer, Brunch, Bukett.

Berufsnachweis

Eine Bescheinigung des Arbeitgebers oder ein Ausbildungsnachweis, wie Abschlussdiplom, Meisterbrief oder Gesellenbrief, sind dem Standesbeamten auf freiwilliger Basis vorzulegen.

Blumen der Hochzeit

Brautstrauss für die Braut
Revers für den Bräutigam
Bukett für das Brautauto
Haarkranz für Blumenkinder
Die schmückenden und zierenden Blumen sind nicht allein ein Privileg der Braut. Wer ausserdem geschmückt werden soll, bestimmt allein das Brautpaar:

Braut - Sie wird mit Abstand den aufwendigsten Blumenschmuck erhalten. Der Brautstrauss ist gewisser Massen ihre Grundausstattung. Eigentlich werden zwei unterschiedliche Sträusse benötigt, einer für das Standesamt und einer für die Kirche. Ein Gespräch mit einem Floristen ist zweckmässig. Schliesslich muss dieser die Lieblingsblumen der Braut erfahren, Farbkombinationen und Bindemöglichkeiten müssen festgelegt werden, usw. Bei dem traditionsmässigen Brautstrauss der Braut handelt es sich um ein phantasievolles Bukett und raffiniertes Gesteck aus Blumen, Blättern, Gräsern, Rispen, Federn, bunte Bänder usw. Der klassische Biedermeierstrauss ist effektvoller als moderne Kunst in Blüten. Ein kleiner Strauss kann später auf der Hochzeitstafel neben dem Gedeck der Braut stehen, ein üppiges Gesteck dagegen ist ständig im Weg. Die Ausstattung aller weiteren zu schmückenden Personen richtet sich nach den Blumen im Brautstrauss.

Zu überlegen ist, in wieweit die Braut Blumen als Kopfschmuck benötigt. Er dient der Schmückung, die Befestigung des Schleiers diskret zu verdecken oder einen Hut dekorativ zu umwinden.

Bräutigam - Es reicht eine einzelne Blüte, die er sich an sein Anzugsrevers steckt. Üppiger wirken mehrere zur Korsage zusammen gefasste Blüten. Zu beachten ist, dass sich dieselben Blumen im Brautstrauss wieder finden.

Alle übrigen Männer, männliche Trauzeugen - Sie erhalten die gleiche Blüte wie der Bräutigam ans Revers gesteckt, allerdings etwas kleiner. Auch die übrigen Männer der Hochzeitsgesellschaft können ebenfalls eine kleine Blüte tragen.

Alle übrigen Damen, insbesondere die Trauzeuginnen - Sie erhalten einen kleinen Strauss, ähnlich dem Brautstrauss. Auch Blumen als Haarschmuck sind gestattet, aber weniger als bei der Braut.

Blumenkinder - Kleine Mädchen mit Blumenkränzen in ihrem Haar sehen niedlich aus. Auch die kleinen Jungen bekommen wie die erwachsenen Männer Blumen zum Anstecken. Das sieht fein aus.

Hochzeitsfahrzeug - Bei Autos wird üblicher Weise ein Bukett mit Hilfe eines Magneten auf die Kühlerhaube des Hochzeitsfahrzeuges geheftet. Je nach Wagentyp und dessen Farbe werden die Farben der Blumen gewählt. Bei langsamen Fahrten durch Ortschaften hält das Bukett dem Fahrtwind stand. Bei längeren und schnelleren Überlandfahrten sollte es zweckmässig im Kofferraum verstaut werden. Kurz vor dem Ziel wird das Bukett schnell wieder auf der Kühlerhaube angebracht. Ein anderer Wagentyp kann durchaus auch anders geschmückt werden. Ein Cabrio bekommt dann Girlanden, eine Hochzeitskutsche wird mit Birkenzweigen behangen, ein Boot wird mit Lichterketten umhangen. Der Phantasie werden hier keine Grenzen gesetzt.

Körbe der Blumenkinder - Die Körbe werden voll und bunt gefüllt. Neben Blumenköpfen, Blütenblättern und Blumenblättern eignen sich ebenso kleine Blumen mit Stengel, je nach Jahreszeit. Ihr Florist weiss bestens Bescheid. - Kirchenblumenschmuck

 

 

 

Blumenkinder

Von diesen an Fruchtbarkeit gedachten Symbolen werden vier bis fünf süsse Geschöpfe benötigt. Ihr Alter sollte auf sechs Jahren begrenzt bleiben. Ihre wichtige Aufgabe besteht darin, beim Ausmarsch des Brautzuges aus der Kirche der Braut einen bunten Teppich aus den bunten kleinen Blumen zu Füssen zu streuen. Möchten Sie weiteres über die niedlichen Blumenkinder erfahren, z.B. deren Aufgaben, klicken Sie einfach hier.

Bolero

Der Bolero ist die spanische Bezeichnung für eine kleine Jacke. Bei unberechenbarem Wetter ist sie ein angebrachtes Kleidungsstück für die Braut. Passend zum Outfit der Braut, wärmt sie und verdeckt aber nicht das gesamte Brautkleid.

Brautausstattung

Der einmalige Anlass rechtfertigt ein Extra- Outfit für das Standesamt. Das ist natürlich auch eine Geldfrage. Zur Auswahl stehen der Braut: ein Hosenanzug, ein Kostüm oder ein Jackenkleid. In allem sieht sie bezaubernd aus. Eleganz verschafft ihr ein Hut

Das Brautkleid ist traditionell nach wie vor weis, oder aber auch nicht. Wollen Sie mehr über ein Brautkleid wissen, und warum es so ist? Dann klicken Sie hier!

Die Grundausstattung der Braut ist das Brautkleid. Erst die vielen Accessoires stellen die Braut nicht nur ins rechte Licht, sondern sind z.B. bei ungünstiger Witterung auch recht nützlich.

Für den Kopfschmuck bietet sich der Braut folgendes Zubehör an:

    • Schleier kurz oder lang
    • Hut
    • Kranz
    • Bänder
    • Federn
    • Perlen

Wichtig ist auf jeden Fall, dass der Kopfschmuck mit der Frisur und dem Brautkleid harmonieren. Weiterhin sollte die Funktionalität berücksichtigt werden. Ein grosser Hut kann stören. Nimmt die Braut ihn ab, kann ihre Frisur in Mitleidenschaft gebracht werden.

Wetter- und Sichtschutz: Für eine kühl zu erwartende Witterung und für den langen Abend stehen der Braut der Bolero, eine Stola oder ein Umhang zur Auswahl. Das in Frage kommende Kleidungsstück sollte den Hals-, Schulter- und Dekolletébereich der Braut umhüllen. Ein langer Mantel würde das Brautkleid völlig verdecken. In der Kirche verlangt es der gute Ton, dass ein tiefes Dekolleté der Braut sittsam verhüllt wird.

Fussbekleidung: Nicht zu unterschätzen ist die Wahl der Brautschuhe. Nicht nur in Anbetracht des Aussehens, sondern in der Bequemlichkeit. Die Braut ist viele Stunden auf ihren Füssen. Ihre Füsse müssen viel ertragen. Hohe Absätze sehen elegant aus, oder lassen die Braut grösser erscheinen. Ist sie das Tragen hoher Absätze aber nicht gewohnt, vergeht ihr spätestens nach dem zehnten Tanz der Spass an ihrem grossen schönen Hochzeitsfest. Tipp: Besonders schön sind Schuhe, die mit dem Stoff des Brautkleides überzogen werden. Der Brautausstatter hilft hier gern weiter.

Dessous: Für den perfekten Sitz und den formenden Aufgaben benötigt die Braut die richtigen Dessous. Die meisten Brautausstatter führen die zum Brautkleid passenden Dessous. Für ein tief dekolletiertes Kleid kommt ein trägerloses Torsolet oder eine Korsage zum Tragen.

Schmuck: Hier kann viel Geld investiert werden. Das muss aber nicht sein. Der Ehering sollte in lauter Schmuck nicht untergehen. Weniger wirkt da einfach mehr. Ein Armreif, passend zu einer Kette und Ohrringen reichen völlig aus. Die Braut wirkt damit nicht zu überladen.

Handschuhe: Auch sie sollten zum Stil des Brautkleides passen. Zum Aufstecken des Ringes sind fingerfreie, mit feiner Spitze bestehende hauchzarte Gebilde zu empfehlen. Während der eigentlichen Hochzeitsfeier im Festsaal, Zelt, zu Hause usw., können sie durchaus ausgezogen werden.

Handtäschchen oder Pompadour (Stricktäschchen), das ist Geschmacksache der Braut. Für die nötigsten Schminkutensilien benötigt sie so ein kleines Täschchen schon, denn Brautkleider haben keine Taschen.

Negligé (seidenes Hauskleid oder Rock) mit passendem Morgenmantel unterstreicht die erotische Note der Hochzeitsnacht.

Brautexamen

Einstige von Brautpaaren mit Unbehagen erwartete Prüfung durch einen katholischen Pfarrer. Dieser überprüfte hierbei die Bibelfestigkeit des Paares, informierte sich über deren Lebenswandel und sparte nicht mit mahnenden Worten. Das ehemalige Brautexamen ist dem heutigen Traugespräch vergleichbar.

Brautführer

Eigentlich ist heutzutage die Rolle eines Brautführers eher selten geworden. Wurde jemand dazu ausgesucht, ist das für ihn eine grosse Ehre. Diesem Vertrauensbeweis sollte er gerecht werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann natürlich auch ablehnt werden. Diese Person stammt meistens aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Möchten sie noch viele weitere Dinge über den Brautführer erfahren, klicken sie einfach hier.

Brautjungfer

Eine Brautjungfer sollte noch nicht verheiratet sein, und entweder mit der Braut oder dem Bräutigam verwandt sein. In der Regel werden von der Braut zwei Personen bestehend aus Brautjungfern oder aus Brautführern, oder in Kombination ausgewählt. Die Auswahl bedeutet eine grosse Ehre. In die Brautjungfer wird grosses Vertrauen gesetzt. Diesem Vertrauen sollten Sie zu hundert Prozent gerecht werden. Möchten sie noch viele weitere Dinge über die Brautjungfer erfahren, klicken sie einfach hier.

Brautkleid

Das Brautkleid ist traditionell nach wie vor weis, oder aber auch nicht. Wollen sie mehr über ein Brautkleid wissen, und warum es so ist? Dann klicken sie bitte hier. Dort erfahren sie viel über die Wahl der Form und Farbe des Kleides, woher sie es beziehen können und was es kostet.

Brautmoden

In Brautmoden- Geschäften bekommen sie alle Garderoben, die zu einer Hochzeit benötigt werden. Ob Braut oder Bräutigam, sie werden nach Erfordernis und persönlichen Wünschen ausgestattet. Für ihren Postleitzahlen-Bereich verlinken wir sie über folgenden Link: go!!!

Brautstrauss

Ein Gespräch mit einem Floristen ist zweckmässig. Schliesslich muss dieser die Lieblingsblumen der Braut erfahren, Farbkombinationen und Bindemöglichkeiten müssen festgelegt werden, usw. Der traditionsmässige Brautstrauss ist die Grundausstattung der Braut. Es handelt sich um ein phantasievolles Buketts und raffiniertes Gesteck aus Blumen, Blättern, Gräsern, Rispen, Federn, bunten Bändern usw. Der klassische Biedermeierstrauss ist effektvoller als moderne Kunst in Blüten. Ein kleiner Strauss kann später auf der Hochzeitstafel neben dem Gedeck der Braut stehen, ein üppiges Gesteck dagegen ist ständig im Weg. Die Ausstattung aller weiterer zu schmückenden Personen richten sich nach den Blumen im Brautstrauss.

Brautwalzer

Der Brautwalzer ist der traditionsmässige Ehrentanz des Brautpaares. Viele Paare beherrschen ihn. Sollte das nicht der Fall sein, ist ein Tanzkursus empfehlenswert. Dort können dann auch noch mehrere Tänze gelernt werden. Guten Eindruck machen eine gute Tänzerin und ein guter Tänzer alle Mal. Zusätzlich macht das Tanzen auch noch Spass. Die Hochzeit bleibt in guter zufriedener Erinnerung. Einen weiteren Tanz möchten wir dem Brautpaar noch ans Herz legen, den Foxtrott. Selbst für Tänzer mit zwei linken Füssen ist der Foxtrott vergleichsweise leicht erlernbar. Mit ihm kann man sich problemlos eine ganze Nacht durch die Tanzrunden mogeln.

Hier unterbreiten wir dem Brautpaar eine Auswahl von traditionellen Walzern. Der beliebteste Walzer steht in der Rangliste an erster Stelle:

    • Wiener Blut - von Johann Strauss
    • An der schönen Donau - von Johann Strauss
    • Minutenwalzer - von Frederic Chopin
    • Wiener Bonbons - von Johann Strauss
    • Donauwellen - von Iwan Ivanovici
    • Rosen aus dem Süden - von Johann Strauss
    • Badner Maedeln - von Karl Komzak
    • Über den Wellen - von Juventino Rosas
    • Die Romantiker - von Joseph Lanner

Brunch

Diese Mischung aus Frühstück und Mittagessen besteht in der Regel aus Frucht- und Gemüsesäften, Kaffee oder Tee, Eierspeisen, gegrillten oder kurz gebratenem Fleisch, Brot, Brötchen, Butter, Konfitüre und Käse. Bei einer zweitägigen Hochzeit wird direkt nach seiner Trauung das Brautpaar mit den engsten Familienangehörigen, Freunden und Trauzeugen entweder zu einem Mittagessen oder dem exquisiten Brunch gehen. Möchten sie mehr über Hochzeitsessen erfahren, klicken sie bitte hier.

Bukett für das Auto

Der Blumenschmuck für das Hochzeitsfahrzeug. Dafür wird üblicher Weise ein Bukett mit Hilfe eines Magneten auf die Kühlerhaube geheftet. Je nach Wagentyp und dessen Farbe werden die Farben der Blumen gewählt. Bei langsamen Fahrten durch Ortschaften hält das Bukett dem Fahrtwind stand. Bei längeren und schnelleren Überlandfahrten sollte es zweckmässig im Kofferraum verstaut werden. Kurz vor dem Ziel wird das Bukett schnell wieder auf der Kühlerhaube angebracht. Ein anderer Wagentyp kann durchaus auch anders geschmückt werden. Ein Cabrio bekommt dann Girlanden, eine Hochzeitskutsche wird mit Birkenzweigen ausstaffiert, ein Boot wird mit Lichterketten behangen. Der Phantasie werden hier keine Grenzen gesetzt.